Stimmen im Kopf

Diese Doku habe ich gerade auf YouTube entdeckt. Es werden unterschiedliche Aspekte des „Stimmenhörens“ beleuchtet. Auch wenn ich nicht in allen Punkten übereinstimme, wie etwa dem Umgang mit verinnerlichten Täterstimmen, finde ich den Film dennoch sehenswert.

 

6 Kommentare zu “Stimmen im Kopf

    • Naja, wenn es „nur“ das ist, was Dr. Longden beschreibt, dann erfüllt sie lt. meiner Psychiaterin (die eigentlich recht prominent ist landesweit in Traumasachen) die Diagnosekriterien für DIS nicht (hat jemand im Behanldungsteam einen Switch mit eigenen Augen gesehen? Gibt es amnestische Barrieren zwischen den Anteilen?) DDNOS, wenn überhaupt, denn sie beschreibt ja eigentlich nicht, dass die Stimmen die Kontrolle vollständig übernehmen. lg s

      • Na ja, Eleonora hat als Jessica in der Therapie geredet. Sie erzählte, die Stimmen brachten sie dazu sich etwas anzutun. So beschreibt sie das. In Flashback erlebt man manchmal „nur“ die Fragmente der anderen. Z.B. deren Gefühle, die man für bekloppt hält, oder als zwang empinded etwas tun zu müssen. Dabei übernimmt die andere nicht immer 100% des Denkens, Fühlen und Handels (Suzette Boon, Kathy Steele & Onno van der Hart Traumabedingte Dissoziation bewältigen Ein Skills-Training für Klienten und ihre Therapeuten) DIS hat fließende Übergänge zu DDNOS. Sie hat jetzt nichts von Amnesie erzählt, aber diese merkt man zum Teil ja nicht mal. Ich habe auch keie Lücken gemerkt, nur weil andere es mir erzählten, was ich angeblich gerade getan habe, erfuhr ich überhaupt davon. Ich würde mir nicht anmassen zu sagen sie hat DIS oder hat es nicht. Dafür muss man mit ihr mehr zu tun haben, als nur eine Doku zu sehen, wo DIS nicht mal als Möglichkeit erwähnt wurde.

      • Hallo, Missverständnis, entschuldige. Ich bin extrem vorsichtig mit F-Diagnosen, wenn diese nicht ovn einer Fachärztin stammen (also so rein „privat“ 😉 vergeben werden nach sehen eines TED-Talks). Ich wollte nur sagen, dass man anhand des Clips nicht sagen kann, ob Dr. Longden DIS oder DDNOS oder eine andere Traumafolgestörung hat (teilweise hören ja auch Menschen ohne Traumafolgestörung in ihrer Psychotherpaie von „Innenkindern“, denen sie dann auch Namen geben – alles schon gehört). Sie ist damit recht offen, sie trägt vor zu dem Thema, und es wird seine Gründe haben, warum sie sich entschieden hat, KEINE konkrete Diagnose zu nennen. Genau dann bin ich eben noch vorsichtiger mit F-Diagnosen.
        lg s.

      • Ich will mir auch nicht anmaßen eine Diagnose auszusperchen. In diesem Doku ging es um Stimmen hören allgemein. Es wurden Gründe genannt, aber nicht DIS. Das DIS aber durchaus ein Grund sein kann, wissen wir doch alle persönlich! Deswegen finde ich es sehr Schade, dass dieser Grund nicht erwähnt wurde. Ob Eleonora es hat oder nicht, kannst weder du noch ich entscheiden. Das können leider auch sehr viele Ärzte nicht mal, da sie sich mit der Thematik nicht auskennen. Und selbst wenn sie es tun, können sie es oft immer noch nicht differenzieren ob 44.81 oder 44.9. Denn selbst wenn sie Wechsel live erleben, hängt es doch offiziell davon ab, ob es mehrere App’s gibt, und oft geht nur eins zu Therapie. Erst nach Jahren kommt vielleicht raus was genau es ist, da die Übergänge nun mal fließend sind.

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