Broken Heart – Mein Weg zu den Gefühlen hinter der Dissoziation

„Wie geht es dir?“, hallen die Worte unserer besten Freundin in mir nach. „Ja, wie geht‘s mir eigentlich?“, wiederhole ich innerlich die Frage noch lange nachdem die Unterhaltung beendet ist.. „Und dieses Ich, dem‘s da irgendwie geht – wer ist das eigentlich?“, füge ich hinzu. Es ist Ostern. Potenziell steht diese Zeit im Jahr ganz weit oben auf der Schmerzskala. Die Erinnerungsdichte ist an diesen Feiertagen so hoch, dass ich in den vergangenen Jahren bereits wegen manifesten Herzrhythmusstörungen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Organisch bin ich gesund, doch mein gebrochenes Herz wurde in diesen Momenten als tiefe Wunde körperlich spürbar. Intensivstation und lange Überwachung viele Jahre nach der Gewalt. Körperlich blieb diese Heftigkeit in den letzten Tagen aus und ich hoffe, dass das so nie wieder sein wird. Die Angst aus dem Nichts wieder in eine derartige Situation kommen zu können wohnt immer noch in mir. Gelernt habe ich dadurch vor allem eines: Körper, Seele und das was wir bewusst davon spüren sind völlig unterschiedliche Welten.

Obwohl die Symptome, die ich Wahrnehmen konnte eindeutig körperlichen Ursprungs waren, liesen sich die Ursachen dafür auf dieser Ebene nicht finden. Die Ärzte empfahlen mir begleitend zu den körperlichen Therapieansätzen mit einer Psychotherapie zu beginnen. Ich war selten so frustriert darüber wie in diesem Moment. „Meine körperlichen Symptome machen mir Todesangst und nicht die Todesangst macht mir Symptome!“, erklärte ich trotzig. Ich fühlte mich nicht ernst genommen, wohl auch weil ich meine Psyche zu dem Zeitpunkt selbst nicht ernst nahm. „Ja, das mag sein und dennoch macht es in Ihrem Fall Sinn sich therapeutisch begleiten zu lassen“, bestand der Arzt auf seiner Sicht. Widerwillig habe ich mich schließlich neben medikamentösen Ansätzen darauf eingelassen. Hätte ich nicht dermaßen Angst gehabt an einem Herzinfarkt zu sterben und wäre es mir nicht egal gewesen, was ihn in Zukunft verhindert, weiß ich nicht, ob ich bereit dazu gewesen wäre. „Die schwerwiegende seelische Erschütterung“ als klassischer Auslöser existierte in meinem Bewusstsein nämlich nicht oder zumindest nicht in der Form.

In der Rückschau kann ich deutlich erkennen, dass mir der massive Stress, dem mein Körper zu diesem Zeitpunkt ausgesetzt war überhaupt nicht bewusst war. Ich lief im Funktionsmodus, in dem irgendwie immer alles gut und gar nicht so schlimm ist. Mir scheint inzwischen, als wäre diese positive Gefühlsneutralität der Inbegriff des Seins von Alltagspersonen. Man vermisst nichts, weil man ja auch nicht weiß, dass da etwas ist, was man vermissen könnte und doch fehlt etwas, was man aber nicht benennen kann. Ich vergoss oft Tränen, weil ich irgendwie traurig war, obwohl doch alles gut ist und ohne auch nur ein einziges Mal wirklich den Schmerz dahinter zuzulassen. Manchmal kullerten die ersten Tropfen in einem kurzen Kontakt mit unendlicher innerer Trauer über die Wange und fast zeitgleich kam ich mir blöd vor. „Wieso eigentlich?“ Dann verstummten sie, so schnell, wie sie gekommen waren. Dissoziation ist die Freundin, die dir hilft dich für eine Schauspielerin im eigenen Leben zu halten. Nichts hat wirklich Bedeutung. Im Job brachten wir Höchstleistungen ohne zu bemerken, dass wir gar nicht hätten damit aufhören können. Die Frage stellte sich einfach nicht. Wenn hin und wieder etwas von unserer Vergangenheit aufbrach, dann war es mit Zweifeln und Selbstentwertung auch schnell wieder weggewischt. Der große Knall der Herzattacke erwischte uns entsprechend eiskalt und unvorbereitet in unserer dissoziativen „Es ist doch alles gut Mentalität“.

Heute hinterfrage ich einen Zustand von „Alles gut“ oder „Voll ok“ lieber doppelt. Es kann sein, dass es mir tatsächlich gut geht. Dann freue ich mich darüber. Es kann aber auch sein, dass dieses „Gut“ nur auf einer bestimmten Ebene und vor allem nur solange stimmt, solange mich eine dicke dissoziative Wand im Inneren von den Emotionen trennt. Mit der Zeit habe ich gelernt, dass sich im ersten Fall auch mein Körper entspannt anfühlt. Ich kann benennen, worüber ich mich freue und nach Innen schauen, wenn ich möchte. Meine Körpermitte bleibt spürbar. Wenn Dissoziation ein „Alles gut“ erzeugt, fühlt sich das für mich deutlich neutraler an. Es ist mehr wie eine Nulllinie, die mit „gut“ oder „ok“ übersetzt wird, weil nichts anderes da ist. Manchmal habe ich den Eindruck in diesen Momenten wie eine lächelnde Hülle zu funktionieren. Ich kann nicht wirklich nach Innen fühlen und mich innerlich meiner Wahrnehmung versichern. Entweder nehme ich dort nichts wahr oder ich kann den Fokus nicht lange halten, weil dann Stress entsteht. Während ich echte Freude und Entspannung im Körper nachempfinden kann, fehlt mir das Körpergefühl im dissoziativen Funktionsmodus. Am präsentesten ist mir dann der Kopf. Ich neige dazu die Dinge allein rational zu begreifen. Der Rest des Körpers fehlt mir oft vollständig. Wenn ich mich wirklich freue oder gut fühle und mich frage, wo im Körper ich das spüre, kann ich Dinge empfinden wie: „In meiner Brust entsteht ein ganz angenehm kribbeliges Gefühl. Es fühlt sich warm im Herz an.“ In dissoziierten Zuständen bleibt auch der Körper bei dieser Frage meistens auf nulllinienähnlichen Rückkopplungen. „Alles ist gut… hmm. Wo spüre ich das. Keine Ahnung!“ Es gibt keine wirkliche feststoffliche Resonanz zu dem Gedanken „Alles ok.“ Manchmal hilft mir die Logik einzuschätzen wie ernst ich meine Empfindungen nehmen kann. Wenn ich vor kurzem noch sterben wollte und plötzlich ist alles in bester Ordnung, spricht das erfahrungsgemäß eher für starke dissoziative Vorgänge als für wirkliche Besserung. Es sei denn ich habe beispielsweise in der Therapie daran gearbeitet und konnte feststellen, dass jemand im Innen dadurch viel Erleichterung erfahren hat. Dann kann ich aber nachvollziehen wie der Umschwung von statten ging und werde nicht aus dem Nichts davon überrascht. Wenn wir mitten im Prozess einer Auseinandersetzung mit sehr schmerzhaften alten Erinnerungen von einem „Alles nicht so schlimm, lange vorbei und überhaupt vielleicht stimmt’s ja gar nicht“ eingeholt werden, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass wir an irgendeiner Stelle überfordert waren und deshalb dissoziieren bei nahezu 100%. Der Körper und das System haben sich unbemerkt aus dem Heute verabschiedet. Dann hilft nur Tempo reduzieren, nicht mehr weiter nach vorne arbeiten und erst mal das verarbeiten was da war und sich sofort wieder verabschieden musste.

„Wie geht‘s dir?“
„Gut, weil ich nicht viel spüre.“
„Du fühlst dich nach Schmerz an.“
„Hmm.“
„Ich bin da.“
❤️

11 Kommentare zu “Broken Heart – Mein Weg zu den Gefühlen hinter der Dissoziation

  1. Ein extrem reflektierter, offener, verständnisfördernder Text, der mir nicht nur inhaltlich gut gefallen hat, sondern von dem ich auch Vieles nachempfinden kann. 🙂

    Abendliche Grüße und alles Liebe! VVN

  2. Oh man, das hätte mein Schreiben sein können – nur leider nicht so auf den Punkt gebracht. Danke, immer wieder aufs Neue für deine Texte in denen ich mich wiederfinde, sie als Anregung für meinen Weg nutze und das Gefühl habe nicht alleine zu sein.

  3. Liebe Sofie, liebe Schmetterlinge,

    seit meinem Klinikaufenthalt im letzten Jahr, in dem ich einfach viel zu viel gemacht habe und schlimm abgestürzt bin, lebe ich SO OFT in diesem Fremdheitszustand. Bin mir fremd, bin anderen fremd, erfahre mich oft so, wie du es oben SO gut beschrieben hast. Vor allem im Kopf, an meine Gefühle komme ich kaum heran, außer in Form von Flashbacks ab und zu. Die durchleide ich – und begrüße sie andererseits fast- bin dabei doch wenigstens lebendig.
    Selbst hier habe ich mich nicht mehr gemeldet, konnte einfach die Verbindung, die ich vorher immer wieder gespürt hatte, nicht wiederfinden.
    Heute nun hast du etwas in meinem Innen berührt. Danke dir dafür.
    Der Satz, der mich zuerst berührt hat, war „Dissoziation ist die Freundin, die dir hilft dich für eine Schauspielerin im eigenen Leben zu halten“. Vor Mitte 2017 hatte ich keine Ahnung von all dem, von meinen Traumata, lebte einzig so, wie du es beschreibst: Funktionsmodus, alles scheint „normal“, nur so ein vages Ziehen von „irgendetwas fehlt“. Damals habe ich ein Gedicht geschrieben, vor dem Aufbrechen des Traumas und des großen Schmerzes Mitte 2017 … was ich heute erstaunlich finde. Irgendjemand in meinem Innen hat damals schon ganz vage gewusst, was in mir los ist.
    Magst du mein Gedicht lesen? Ich würde es dir gerne zeigen …

    Gefühle

    Verliebtheit
    Angst
    Neid
    Stolz
    Freude
    Trauer
    Frust
    Gefühle über Gefühle

    Gefühle verdecken
    verstecken
    nichts
    anmerken lassen

    ACHTUNG, GEFAHR!

    Bin die beste
    Schauspielerin der Welt
    bin
    mein eigenes Publikum
    spiele
    mein Leben
    stets unter meiner
    Beobachtung und Kritik

    Es gibt nur ein Problem:
    Ich finde sie nicht mehr
    meine Gefühle.
    Zu gut versteckt
    zu gut verdeckt

    Traue
    mir selbst
    nicht mehr

    Ich wünsche dir viel Lebendigkeit und – ich lese alle deine Texte mit Freude – finde sie so oft in deinen zarten Beschreibungen von der Natur um dich herum.
    Danke dir auch dafür und für die Freude, die mir das Lesen bereitet.

    • Liebe Silvia,
      wir waren sehr bewegt von deinen Zeilen und deinem Vertrauen dein Gedicht hier mit uns zu teilen! Es zeigt auf sehr eindrückliche Weise wie schwierig der Umgang mit den eigenen Gefühlen ist und welchen Kampf es bedeutet sie in der Dissoziation wiederzufinden. Man kann nicht mit ihnen aber eben auch nicht ohne.

      Einen Gedanken hatte ich beim Lesen eurer Zeilen: Auch ein Schauspieler spielt die Rolle mit seinen eigenen Gefühlen. Sonst könnte er sie dem Publikum gar nicht vermitteln. Er hält sie nur über die Rolle von seinem Selbst getrennt.

      Wir wünschen euch, dass ihr den Zugang zu eurem Fühlen wieder findet! Etwas, was mir immer wieder hilft ist dann aufzuhören hinter die „Mauer“ zu wollen. Ich fange beispielsweise mit der Leere, dem Gefühl eine Hülle zu sein, mir fremd zu sein oder was auch immer dann da ist, an. Wenn es nichts ist, erforsche ich eben das Nichts. Meistens komme so so langsam wieder in Kontakt mit uns.

      Liebe Grüße und von Herzen eine gute und gesunde Zeit!
      Sofie 😊

      • Liebe Sofie,
        danke für deine ausführliche Antwort, Deine Gedanken zu den Rollen eines Schauspielers sind interessant. Ja, du hast Recht- so hatte ich das noch nicht gesehen.
        Danke auch für deine lieben Wünsche. Dein Tipp war, nicht unbedingt hinter die Mauer zu wollen, sondern halt das Nichts zu erforschen, wenn nur das Nichts gerade da ist … das hört sich für mich gerade wie eine Möglichkeit an und ich werde versuchen, in diese Richtung zu spüren.
        Ganz herzliche Grüße an dich,
        Silvia 🍀🌺🌈🍀🌺🌈🍀🌺🌈🍀🌺🌈🍀🌺🌈🍀🌺🌈

      • Hallo Silvia,
        nun ist etwas Zeit zwischen unserer letzten Unterhaltung. 😊 Ich hoffe dir geht es soweit gut und du konntest meine Variante für dich so modifizieren, dass sie dir hilft.

        Ganz liebe Grüße,
        Sofie

  4. Mir geht es wie Janosch 77, ich finde mich in deinem Text sehr wieder.
    Der Kopf versteht und erkennt viel, leider reicht das noch nicht, um in den beschriebenen Situationen auf der Gefühls- und Handlungsebene ausreichend viel zu verändern; geht dir das auch so?

    • Ach Sanne, wenn der Verstand in Punkto Traumaheilung etwas zu sagen hätte, wären wir vermutlich schon geheilt. 😉 Insofern kann ich deine Frage ganz klar mit Ja beantworten. Rational verstehe ich vieles. Über die Körperebene die Emotionen zu verstoffwechseln stellt mich immer wieder vor ein größeres Rätsel. Inzwischen glaube ich, dass man diese Ebene nicht verändern kann, solange man sie verändern will. Man kommt gar nicht ernsthaft und von Herzen mit diesen Anteilen in sich in Kontakt, weil man sich nur mit dem Druck nähert sie weghaben und verändern zu wollen. Würden wir uns unter den Umständen öffnen und mit jemandem zusammenarbeiten? Es bleibt mir nur zu versuchen immer wieder eine andere Haltung in mir zu entwickeln und den Teil der solche Panik davor hat vllt nie mehr ein gutes Leben auf die Reihe zu bekommen, wenn der Schmerz sich nicht endlich verpisst ebenso ernst zu nehmen, wie den Schmerz selbst. Work in Progress… 🙃😉

      Ganz liebe Grüße, viel Gesundheit und eine gute Zeit! 🦋

  5. Liebe Sofie,
    dein Beitrag hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht. Ich wünsche dir von ganzem ❤ , dass du den deinen Weg finden wirst, mit dem du mit allen Stolper- und Hürdensteinen, die dir in deinem Leben begegnet sind, inneren Frieden finden wirst. Jeder von uns hat sein Päckchen oder Paket zu tragen und manche brechen unter der Lebenslast auf den Schultern zusammen.

    Du hast den letzteren, so glaube ich, Einiges voraus. Du schreibst, du teilst dich mit und bist bereit, deine Gedanken, Gefühle und Schmerz mit uns als Lesern zu teilen. Loslassen können ist hier ein starker Weggefährte, der hilft, die Gefühle zu sortieren und sie in die passenden Schubladen unserer Gedankengänge einzuordnen. Vielen Dank für dein großes Vertrauen, uns als Leser daran teilhaben zu lassen! Damit schon alleine beweist du deine Stärke, sich deiner Gefühlswelt "trotzig" in den Weg zu stellen, wenn sie dir negativ gegenübersteht und dich am Weiterkommen hindern möchte.

    Wer meine Geschichte verfolgt hat, wird wissen, dass auch ich in meiner Kindheit jahrelang schlimmes Trauma erleben musste. Hier habe ich auch lange Jahre meines Lebens kämpfen müssen, um ein wenig freier zu atmen, zu leben und lieben zu können. Heute kann ich sagen, dass ich Frieden geschlossen habe und die Vergangenheit ruht. Ich kann sie nicht ändern und sie macht einen Teil von mir aus. Dank meiner unerschütterlichen positiven Einstellung dem Leben gegenüber, habe ich mit der Zeit gelernt loszulassen und mich auf das Leben im heute konzentriert.

    Was mir auch immer wieder bei weiteren Hürden in meinem Leben geholfen hat, war mein Fang nach Glücksmomenten, die meinen täglichen Krafttank aufgefüllt haben. Manchmal war es nur ein kleiner Augenblick, ein Lächeln, Augenzwinkern, der Anblick eines farbenfrohen Schmetterlings *lächel* oder das gute Gefühl, einem anderen Menschen geholfen zu haben. Für jeden dieser kleinen Glücksmomente habe ich Bohnen gesammelt. Am Morgen eine Handvoll Bohnen in die linke Hosentasche gesteckt, eine Bohne für jeden schönen Augenblick in die rechte Tasche. Man glaubt gar nicht, wie viele schöne Momente man am Tag erleben kann. Dies war nur ein kleiner Teil meines "Notköfferchens". Ich behaupte nun nicht, dass es jedem auf die gleiche Weise helfen wird, so wie es mir ergangen ist. Dazu sind zu viele Faktoren zu jedem Menschen unterschiedlich. Aber vielleicht ist es eine Idee, eine kleine Inspiration 😉

    Nun habe ich dir deinen ganzen Blog vollgekritzelt liebe Sofie der bunten Schmetterlinge 😉 Ich hoffe, ich habe nicht dein ganzes virtuelles Papier aufgebraucht *lächel*. Dir wünsche ich von Herzen, dass du den passenden Weg für dich findest, loslassen zu können und stets offene Augen um die schönen Augenblicke des Lebens zu genießen 😉
    Herzliche Morgengrüße
    Heike

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