#Verschwörungstheorien

Eigentlich waren wir bislang sehr zurückhaltend damit uns zu aktuellen Statements zu äußern, die mit dem Bereich der sogenannten Verschwörungstheorien zu tun haben. Nun hat die Corona-Pandemie ohne Zweifel dazu geführt, dass gewisse Theorien wie „Deep State“ und „Adrenochrom“ einen echten Aufschwung erlebten. Dazu kommen „Pizzagate“ und „QAnon“. Die allgemeine Pandemieangst stellte den optimalen Nährboden in der breiten Masse dar, unbewusste Ängste darüber zu politisieren und zu kanalisieren. Weil tatsächlich Betroffene von organisierter und ritualisierter Gewalt sowie ihre Helfer und Traumatherapeuten befürchteten durch die teils abenteuerlichen Theorien an Glaubwürdigkeit zu verlieren, gibt es inzwischen auch von dieser Seite Statements gegen diese „verschwörerischen“ Ansichten.

Wir sind als Betroffene von organisierter und ritualisierter Gewalt aktuell nun an einem Punkt, an dem wir eigentlich nur noch „Stopp“ schreien möchten. Schluss mit diesen offiziellen Statements zu Verschwörungstheorien – und zwar von allen beteiligten Seiten! Wir brauchen als Menschen dieser Gesellschaft eine klare Haltung gegen Gewalt jeglicher Form – gerne auch als förmliche Bekundung! Was wir aus unserer Sicht aber nicht brauchen, ist, dass wir uns gegenseitig sagen, was richtig ist zu glauben und was nicht. Wir brauchen nicht den Wettkampf darum wer besser ist, mehr recht hat und welche Quellen gelesen werden sollten und welche nicht. Das machen Täter! Wir brauchen ein Gespräch über Ängste und Befürchtungen innerhalb der Ausrichtungen und dafür müssen wir auch alle Quellen lesen, ernst nehmen und in ihrem tieferen Sinn erfassen, um später vernünftig sortieren zu können. Wir brauchen Menschen, die authentisch jeweils über ihren EIGENEN Erfahrungshorizont berichten und den Mut zur Selbstreflexion, wenn geschilderte Erfahrungen anderer das individuell bislang für möglich gehaltene übersteigen. Wir können nicht einerseits verantwortungsbewusste Menschen haben wollen und ihnen dann unterschwellig unterstellen, dass sie zu blöd wären die richtigen Informationen zu filtern. Wer wären wir, wenn wir uns als Betroffene zwar beständig wünschen, dass man uns mit dem, was wir an Unvorstellbarem berichten ernst nimmt und andererseits anfangen zu bewerten, wie weit die Gewalt reichen kann, wenn gewisse Schilderungen im Ausmaß das selbst Erlittene übersteigen!? Ich finde diese narzisstische Haltung vermeintlich besser zu wissen was für andere richtig ist und ihre Erfahrungen zu katalogisieren furchtbar! Bei dem weiten Themenfeld ritueller und organisierte Gewalt geht es um schwerst traumatisierte Menschen. Persönlich möchte ich mir die Offenheit dafür behalten erst einmal zuzuhören, wenn Menschen ihre Erlebnisse schildern und mit meinem Herzen bei ihrer Not bleiben zu dürfen – egal wo diese ihren Ursprung haben mag und wie sie sich ausdrückt. Letztlich geht es um die Person, die hinter einer gewissen Aussage steht. Für die Menschen in meinem Umfeld, die man in der Pandemie als Verschwörungstheoretiker bezeichnen könnte, kann ich sagen, dass sich immer eine ernst zu nehmende Angst darüber ausgedrückt hat und sie offen für Gespräche waren, wenn ich gesagt habe: Ich bin Betroffene von ritueller und organisierter Gewalt und ich finde deine Haltung schwierig weil… Den Respekt, den wir für uns einfordern, den sollten wir auch für andere haben und sie nicht von vornherein als die dummen Verirrten hinstellen! Die Verschiebung von Aussagen in den Bereich der Verschwörung killt jede sinnvolle Diskussion und Auseinandersetzung, die es so oder so braucht. Natürlich ist das anstrengend und natürlich bin auch ich nicht Buddha und Rolle manchmal genervt und frustriert mit den Augen. Aber es geht mir hier um eine grundsätzliche Haltung.

Abgesehen davon fühle ich mich persönlich von dem ein oder anderen Statement, das eigentlich für Betroffene sein sollte, ziemlich ausgegrenzt und null gesehen. Ich betone seit Jahren, dass ich für mich spreche und würde mir wünschen, dass andere Menschen, das ebenfalls tun oder zumindest den Radius der Gültigkeit für ihre Aussagen einschränken. Über die Hilfe von engagierten Unterstützern haben wir uns immer gefreut und sind den Menschen dankbar, die im Ausstiegsprozess und bis heute für uns eintraten! Es mag viel Berufserfahrung mit dem Thema rituelle und organisierte Gewalt geben, dadurch viel Kompetenz entstanden sein und sich unter Betroffenen vieles immer wieder ähneln und überschneiden. Dennoch: Auch im Bereich der rituellen und organisierten Gewalt können sich Lebensrealitäten stark voneinander unterscheiden. Es gibt kleine ortsgebundene Gruppen und große internationale Netzwerke. Beides sind bekannte Fakten. Es gibt verschiedene Hierarchien und Stellungen innerhalb eines Netzwerkes, die je nach Position zu unterschiedlichem Wissenszugang und den daraus resultierenden Aussagen der Betroffenen führen. Es wird immer wieder Menschen geben, die auch im Kreise der Betroffenen von ritueller Gewalt vielleicht mit ihren individuellen Erfahrungen ganz oder teilweise aus den Schilderungen der Masse herausstechen. Das kann zum einen an spezifischen Tätervorlieben liegen, aber auch alleine daran, weil in der pyramidenförmigen Organisationsstruktur großer Verbrecherringe eine breite Basis Erfahrungen teilt, während es nach oben immer weniger werden. Wer definiert, ab wann etwas Verschwörung ist!? Die objektive Beweisbarkeit kann kein Kriterium dafür sein persönlich Erlebtes zu bewerten!

Um das ganze abzukürzen: Wir müssen aufpassen, dass wir uns über diese Statements nicht auch noch als Betroffene gegenseitig denunzieren, weil wir einen fiktiven Rahmen für akzeptierbare Wahrheiten aus unserem eigenen Wissensbereich heraus festlegen und damit unter Umständen aber andere Betroffene ausgrenzen, die nicht in dieses Raster passen. Schlussendlich betreiben wir damit Victim Blaming durch die Hintertür. In den Jahren meiner Aufarbeitung bin ich zu dem festen Schluss gekommen, das wir Menschen, die nicht glauben wollen, mit den besten Fakten und Beweisen nicht dazu bekommen würden. Mit allen anderen kann man reden. Die Offenheit für die Thematik der organisierten Gewalt und dem Kinderhandel ist – auch dank medialer Berichterstattung – so groß wie nie zuvor. Diese Bewegung hat nicht nur schlechte Seiten, weil allgemein mehr Auseinandersetzung stattfindet. Wir plädieren dafür schlicht gute Informationen zu liefern. Ich sehe es enorm kritisch, wenn Menschen für andere sprechen wollen, die sie nicht kennen. Persönlich haben wir keine Ahnung, ob es Adrenochrom und Co. gibt. Wir wissen nicht, was Donald Trump in seiner Freizeit tut und auch nicht was in Untergrundnetzwerken oder der Regierung wirklich passiert. Darüber müssten ggf. die tatsächlich Beteiligten und ihre DIREKTEN Unterstützer sprechen. Wissenschaftlich verwertbare Daten wird man dazu nicht bekommen. Wir enthalten uns einer Meinung dazu, die wir uns dann bilden werden, wenn wir jemals eine Betroffene zu Gesicht bekommen sollten. Was wir wissen ist, dass wir es verdammt verletzend empfanden, wenn Teile unseres tatsächlich erlebten in den Bereich der Verschwörung verschoben wurden und es mit derartigen Statements teilweise nun auch noch „von der eigenen Riege“ werden. Ich kann für mich sagen, dass ich Dinge gesehen und erlitten habe, die gerne mal ins Unwirkliche und in den Bereich der Mythen verrückt werden, die für mich aber bittere Realität waren. Vor 10 bis 15 Jahren noch gab es bis auf ein paar „mutige Gallier“ keine wirkliche Lobby für Betroffene ritueller Gewalt und auch kaum öffentlich zugängliche Lektüre, Websites oder Artikel! Es geht hier nicht darum, was wir glauben (können). Wir empfinden viele Theorien aktuell auch haarsträubend, können sie uns nicht vorstellen, sehen sie enorm kritisch und halten sie in der Form für gefährlichen Mumpitz mit Schädigungspotenzial. Das ist aber nur unser aktueller Stand der Tatsachen, der sich ändern kann. Genau so, wie vieles was einst als „Verschwörung“ galt und geleugnet wurde, inzwischen belegt ist (s.h. DIS🙄). Aus historischer Perspektive sind internationale Untergrundbeziehungen längst bekannt und bewiesen. Für uns stellt sich eher die Frage, weshalb es sowas heute nicht mehr geben sollte und wie sie im einzelnen wirklich aussehen. Das Schadenspotenzial liegt aus unserer Sicht nicht in der Glaubhaftigkeit der einzelnen Standpunkte, sondern darin dass wir uns als Menschen nicht mehr aufeinander einlassen. Dann nämlich würde sich relativ schnell die Spreu vom Weizen trennen und wir müssten uns nicht bekriegen, sondern könnten alle nach den jeweiligen Bedürfnissen versorgen. Wir müssen jeweils vor unseren eigenen Türen kehren. Da gibt es bereits genug zu tun. Lasst uns im Schulterschluss stark machen für Betroffene organisierter und ritualisierter Gewalt – was auch immer ihre individuelle Geschichte sein mag und egal ob wir vorher je davon gehört haben, statt in gegenseitiger Abwehrhaltung vorab pauschal aus Angst mit Statements Glaubwürdigkeitsrahmen festzulegen! Wir können nur voneinander lernen und darüber die tatsächliche Struktur großer Verbrecherorganisationen begreifen! Letztlich sind Verschwörungstheorien für mich immer ein Anzeichen dafür, dass wir grundlegende Wahrheiten in der Gesellschaft nicht ausreichend bewusst würdigen und damit Raum für Spekulationen und unbewusste Verzerrungen bieten. Denn eines haben Verschwörungstheorien immer – einen wahren Kern!

22 Kommentare zu “#Verschwörungstheorien

      • Es erfordert immer sehr viel Mut Dinge an – u. auszusprechen. Gerade uns,….die dabei über soviele äußerliche und innere Barrieren müssen. Wahrheiten auszusprechen, die Anderen vielleicht nicht gefallen, weil sie hinschauen müssen, sich dadurch damit auseinandersetzen müssen oder es einfach nicht glauben wollen/können … können daher oft zu heftigen Gegenreaktionen führen. Ja. Aber, es liegt in Jedermanns Eigenverantwortung diese (fertig) zu lesen. Es gehört Mut dazu Dinge auszusprechen – den hast du und ich ziehe den Hut vor dir. Es gehört aber auch Mut dazu, hinzusehen und es zuzulassen. Die hat nicht Jeder.

  1. Was Worte ausmachen! Denn das sind VerschwörungsMYTHEN, Theorien müssen wissenschaftlich fundiert sein…. Da geht es schon los.

    • Wenn ich ehrlich bin, tue ich mich mit der Interpretation deines Kommentars grade etwas schwer, weil ich spontan zwei Arten im Kopf habe, wie ich ihn verstehen könnte. Magst du vielleicht nochmal spezifizieren, worin deine auf den Beitrag bezogene Kernaussage besteht? Was geht wo los?

  2. Absolute Zustimmung. Das ist genau das, was wir auch sagen (wollen). Diese Ausschließlichkeiten nerven.
    Wir können nur bei uns bleiben und darüber berichten und über das, wovon wir wissen und was wir reflektieren können und was im jetzigen Moment nachvollziehbar in Zusamnenhang gebracht werden kann. Und das tun wir genauso wie ihr auch. Freuen uns,sehr über diesen Post. Danke sehr. ❤

    Unser Mann hat heute noch einen Aspekt mit gedacht und er meinte, dass diese großen Verschwörungen einfach auch mehr kitzeln im Sinne von dem, dass es einfach zu banal ist, wenn der „Nachbar mit dem Bierbauch“ war.

    Und selbstverständlich steht oft auch große Angst dahinter.

    Liebe Grüße an euch

  3. Wow, das ist für mich der beste Beitrag, den ich zu diesem Thema bisher gelesen habe…und ich liebe eure Art zu schreiben!

  4. Vielen Dank! Das hast du sehr mitfühlend, zu allen Seiten hin geschrieben und in meinen Augen sehr gut auf den Punkt gebracht! Schön auch mal eine neutrale Meinung zu lesen.

    Auch wir teilen hier die Meinung, dass wir es einfach nicht wissen und dabei bleibt es.
    Ich persönlich bin aber auch der Meinung, dass Themen wie Adrenochrom, QAnon, Pizzagate etc. völlig 2. rangig sind und darauf verweise ich auch immer wieder, denn das Kernthema all dessen ist die organisierte Gewalt. Und dank dieser öffentlichen Debatte, reden nun endlich auch viel mehr Menschen darüber.
    Das sehen wir eben auch als sehr positiven Punkt und ab und an verfolgen wir solche Diskussionen auch im Internet.
    Ich glaube, dass viele Leute ein ehrliches Interesse daran haben zu helfen und von vielen auch echte Emaphtie da ist.
    Das sich auch nicht alle verbissen auf „die eine, kleine Elite“ festnageln.

    Genauso sehen wir aber auch die Radikalen und Fanatischen, die du von ihrer Meinung nicht abbringen wirst und wenn du dich auf den Kopf stellst. Und deren Aussagen finde ich auch manchmal sehr bedenklich.
    Auch von deren Seite wird dann sofort losgeschossen, über die „Schlafschafe“, „Regierungsidio***“ usw. und jeder besteht auf seiner Meinung, obwohl alles eben nur Meinungen sind. Die können genauso gut stimmen, wie eben auch nicht. Die Wahrheit kann in der Mitte liegen oder wo ganz anderes.
    Ich denke zudem auch, dass es viel sinnvoller ist den echten, jetzt hier „greifbaren“ Betroffenen zuzuhören. Da anzufangen, was da ist, woher direktes Wissen kommt. Und über den Rest kann man ja philosophieren, wenn man will.
    Aber sich zerfleischen, über Dinge auf anderen Kontinenten, über Leute die wir doch alle gar nicht kennen, ist doch Käse.

    Aber eben diese Leute gibt es halt überall, mit jeder Art von Meinung und Überzeugung. Wie ihr bereits sagt, kannst du keinen Menschen überzeugen, der nicht überzeugt werden will. Der nicht offen für eine andere Sicht ist. Das gilt da für jeden.
    Das wir uns aber nun alle ständig gegenseitig vorwerfen, wie dumm und ungebildet und gehirngewaschen usw. die anderen sind, finde ich sehr traurig und persönlich auch kränkend.
    Bei uns löst sowas Gedanken von: ,,Wenn du nicht machst was dein Gegenüber will/denkt/erwartet und vll sogar noch ne andere Meinung hast, bekommst du eine Strafe, wirst ausgeschlossen, bist nichts mehr wert“ und genau davon wollen wir ja los. Genau das Gefühl und diesen Umgang wollen wir ja nicht mehr haben.

    So ist schließlich überhaupt kein normaler Diskurs mehr möglich. Fortschritt, Wachstum und Demokratie lebt in meinen Augen von unterschiedlichen Meinungen und einer richtigen Kommunikation. Nicht von Vorwürfen, Beleidigungen und ,,nur ich hab recht und wenn du nicht meiner Meinung bist, will ich mit dir nix zu tun haben“.
    Wir sollten uns lieber wieder mehr zuhören und aufeinander zugehen. Alle. Statt uns anzugiften. So sehen wir das zumindest.

    Sehr gut geschrieben auf jeden Fall! 👍

  5. Super Beitrag 💪👍
    Ich muss leider zugeben, dass ich mich mit so Dingen wie Pizzagate oder QAnon nicht beschäftigt habe, weiß gar nicht was das ist.
    Wo ich aber mit reden kann ist, dass es wirklich jeder sein kann. Vielleicht sind Kunden der Elite dabei, vielleicht mischt die auch Elite auch an der Spitze mit, aber unsere Familie ist definitiv keine Elite und der Trainer ist als Arzt auch nicht gerade Elite.
    Dieses Angsthormon hatte ich mal nachgeschaut – das soll leicht und günstig chemisch hergestellt werden können – das ist auch sicher niemals ein Haupmotiv für Folter, auch wenn es das vielleicht tatsächlich welche interessieren sollte und sie es mitnehmen… Im Kult legt man ja eh Wert auf Blut, wenn auch in der Regel aus anderen Gründen… Aber ist so, was man nicht weiß, darüber braucht man auch nicht spekulieren. Und ich weiß dazu nichts.
    Haben diese Dinge wie QAnon denn überhaupt etwas mit OG oder RG zu tun? Ich dachte eher so mit Politik, Macht, Geld vielleicht. Ist mir aber auch egal, Hauptsache es stellt Opfer von RG nicht in die Ecke der Phantasie. Wir haben auch so schon genug Übel!

  6. Ich lese seit Jahren regelmäßig unregelmäßig mit, sofern es mir Amnesie und Verleugnungsgrad von DIS,PTBS, etc möglich machen. Das ist mein erster Kommentar, den ich überhaupt irgendwo schreibe, aber ich traue mich, weil die Thematik Blut, Verschwörung, etc., jetzt im Raum steht und ich mir von anderen Betroffenen Antworten/Feedback wünsche. Ich hoffe, dass es nicht zu triggernd ist, wenn ich spezifisch danach frage, ich weiß nicht, wo ich sonst Fragen stellen kann, was diese Thematik betrifft. Je mehr ich über mich weiß, desto ‚absurder und fantastischer‘ hört sich alles an, aber es sind einfach zu viele ‚Zufälle‘ und immer wieder taucht dieser Faktor auf. Mathematisch wahrscheinlich ist es auf jeden Fall nicht…
    Ich bin/war selbst Betroffene von solch einer speziellen Form von Gewalt, seit Kindheit an. All die anderen Kinder von früher, von denen einige heute suiz*** sind, hatten einen bestimmten Nenner, was ihr Blut angeht. Rhesus negativ. Das ist eher selten in der Bevölkerung vorhanden, aber wir alle wurden so ausgewählt. Später, als ich ‚anderen gehörte‘ war dies auch wichtig, aber ich habe nie verstanden, warum. Ich bilde mir ein, dass das der Grund ist, wieso ich heute noch lebe.
    Kennt ihr auch eure Blutgruppe, RH Faktor? War das bei euch auch so ein ‚wichtiges Thema‘?
    Entschuldigt, wenn die Frage zu off-topic oder gar anmaßend ist. Ich möchte nur besser einordnen, warum mir das passiert ist…

    • Hallo ihr Lieben,
      vielen Dank für eueren Kommentar und dass ihr euch getraut habt hier mit so einem persönlichen Thema sichtbar zu werden! 🤗

      Ich kann dieses Gefühl gut nachvollziehen, dass man die eigene Geschichte manchmal selbst so unglaublich findet, dass man an Phantasie denken würde, wenn man nicht live dabei gewesen wäre.

      Ganz allgemein möchten wir sagen, dass wir es wichtig finden sich zu glauben und die eigenen Erinnerungen für sich zu erforschen. Selbst wenn ihr der einzige Mensch wärt, für den Blutgruppen in der Form Bedeutung hätten, wäre es wichtig. Bei der Aufarbeitung zählt für mich, was für die jeweilige Betroffene zählt. Wenn du für dich fühlst, dass das mit deinem Überleben zu tun hat, dann trau dich dran zu bleiben und vorsichtig weiter nach innen zu fragen. Es hat mit Sicherheit einen Grund, weshalb du das so wahrnimmst. Da würde ich nicht von Einbildung sprechen.

      Persönlich kann ich derzeit leider nicht so gut an das Thema Blut und Blutlinie ran. Da muss ich auf mich achten, weil bei uns aktuell so viele Baustellen offen sind, dass wir da nicht tiefer einsteigen können. Ich kann dir nur kurz sagen, dass Blut auch hier eine wichtige Rolle spielt und dass du mit deiner Thematik sicher nicht alleine bist. Das ist nicht viel, aber vielleicht hilft es ja schon etwas.

      Ganz liebe Grüße,
      Sofie 🦋

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