Frühere Schwangerschaft nachweisen

Wir haben uns heute dazu entschlossen zu diesem schwierigen Thema einen Beitrag zu schreiben. Über längere Zeit haben wir uns intensiv damit beschäftigt, ob sich eine Schwangerschaft im Jugendalter als erwachsene Frau noch nachweisen lässt. Unsere Ergebnisse wollen wir hier mit euch teilen, auch weil wir bei der Recherche festgestellt haben, dass Google dazu praktisch nichts an Informationen ausspuckt. Das hätte uns aber sehr geholfen und einiges erleichtert.

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Von der Gefühllosigkeit des Unfassbaren

Im Leben nach dem Ausstieg aus organisierter und ritualisierter Gewalt gibt es sicher viele Gründe weshalb trotz verheerender Erinnerungen nach außen nur eine rationale Fassade tritt. Ganz vorne bei den Erklärungsansätzen sind beispielsweise die Auswirkungen der dissoziativen Spaltung. Heute wollen wir euch von einer Situation in der Therapie erzählen, die diese Taubheit von einem anderen Blickwinkel betrachtet.

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Leid(en) zulassen. — Geteilte Ansichten

Ich möchte diesen ganz wundervollen Beitrag der Paulines von „Geteilte Ansichten“ mit euch teilen, der so viel Wahres über Heilung erzählt und uns aus der Seele spricht. Vielen Dank für die Erlaubnis!

Ein „besonders harter Brocken“ zu sein macht dich nicht zum Superhelden*in. Ich glaube, der Moment, in dem man das Leid(en) zulässt, statt es verhindern, verstecken oder vermeiden zu wollen, ist bahnbrechend. Immer wieder höre, lese, erfahre ich den äußeren und inneren Fokus auf „Genesung“ (unterschiedlich definiert): Traumafolgen mögen idealerweise aufgelöst (oder abgemildert) werden, der Mensch […]

Leid(en) zulassen. — Geteilte Ansichten

Entscheidende Kämpfe

Starr liegt sie da. Die Haare zerzaust. Das Hemd zerknittert. Die äußere Ruhe macht den inneren Sturm ungesehen. Angststarre. Zugesagt…. absagen…. zugesagt… absagen. Die Gedanken spielen schwarz weiße Kreise. So kurzfristig. Einfach nicht hingehen. Ganz ohne krank zu sein. Oder doch irgendwie, aber nicht richtig. Nur so im Herzen. Nicht im Körper. Darf man das? Wenn es einem doch gut geht und nur die Seele versagt!? „Ich bin krank“, hört sie sich innerlich hunderte Male sagen. Dabei sieht sie sich zitternd den Telefonhörer in der Hand halten. Ebenso oft schreit ihr die anerzogene Zuverlässigkeit zurück, wie unmöglich sie sei, sich so anzustellen wegen nichts. Empfundene Lüge. Obwohl sie wahr ist. Nur anders. Wegen ein bisschen Trauma.

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Einmal Heimat und zurück

Wie so oft, ist es noch ziemlich finster, als ich anfange zu tippen. Ohne das in irgendeiner Form zu forcieren, hänge ich anscheinend vor allem in den Tagesübergängen unseren Gedanken nach und bringe sie zu Papier. Durch die angelaufenen Fensterscheiben verschwimmt das Morgenrot. Draußen ist es kalt. So kalt, dass selbst die Katze ihren Morgenspaziergang nach fünf Minuten beendete und zurück ins Bett kroch. Ich genieße die Ruhe. Langsam kehrt das Gefühl in meiner Brust wieder, auch wenn es immer noch taub über den Abgründen wabert.

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Ein Weihnachtsmorgen

Es ist noch grau finster, als ich die Augen aufschlage. Die Katze möchte nach draußen. Vermutlich wird sie ihr Näschen nur eher kurz hinausstrecken. Aufstehen lohnt sich kaum. Regentropfen rollen die Fenster hinunter. Meine Tränen warten auf Januar.

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Schöne Geschichten und echtes Leben

Draußen ist es bereits dunkel. Leichter Nebel verzerrt das Licht der Straßenlaterne vor unserem Fenster. Wir denken nach. Vor allem über schöne Geschichten von gelungenen Heilungswegen und überwundenen Krisen. Aber wann ist man eigentlich selbst an dem Punkt? Wann darf man sagen, dass man trotz verheerender Vergangenheit auf einem guten Weg ist?

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Detailfragmentblasen

Es gibt diese Erinnerungen, bei denen man weiß, dass man sie sich nie ausgedacht haben kann, schon alleine deshalb, weil man auf die Idee selbst nie gekommen wäre. Sie enthalten Details, von denen man nicht wüsste, wenn man es nicht selbst erlebt hätte. Dann sitzt man schockiert da, starrt innerlich auf die Bilder, ein bestimmtes Werkzeug oder eine Situation und hat das Gefühl niemals jemandem davon berichten zu können, weil es viel zu verrückt ist, als dass einem das jemals jemand glauben könnte. Man würde es ja selbst am liebsten einfach nur als Hirngespinst abtun. Doch es ist so schrecklich real.

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Wie die Wortwahl natürliche Prozesse erschwert

Wir sitzen einigermaßen erschöpft auf dem Bett. Gerade waren wir duschen. Die Haare liegen nass auf unseren Schultern. In Gedanken lassen wir die letzten Tage Revue passieren. An unserer Art mit den Folgen unserer Geschichte umzugehen hat sich über die Zeit viel geändert. Besonders deutlich ist uns das im letzten halben Jahr geworden. Unsere Haltung uns selbst gegenüber hat sich radikal gewandelt. Vor allem haben wir Kontrolle losgelassen. Paradox ist, wie viel mehr Steuerungsmöglichkeiten wir dadurch erhalten haben.

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Alltagswochenende und Traumaselbst

Ich sitze erschöpft im Sessel. Der Melissentee in meiner Tasse dampft. Langsam und vorsichtig schlürfe ich ein bisschen davon. Seine Wärme streichelt meine Seele. Vom Balkon zieht es kühl herein. Die Katzen spielen vor dem Fenster fangen. Während in kleinen Schlucken der Tee meine Kehle hinunterfließt beginnt mein Magen sich zu entspannen. Fast ist es so, als habe er nur darauf gewartet, dass sich jemand um ihn kümmert. Im Kopf ziehen die Bilder. Mein Nervensystem ist überlastet. Wenn es könnte, dann würde es wohl die Erinnerungen auskotzen. So aber krümmt sich nur der Magen. Manche Erkenntnis tut bitter weh.

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