Die Geschichte der Täter

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In letzter Zeit beschäftige ich mich mit den Geschichten und der Denkweise von Tätern. Ein Heulkrampf löste den Wunsch danach aus. Wir spürten, dass wir uns von Herzen eine Entschuldigung besonders eines Täters wünschen würden. Wahrscheinlich werden wir sie nie bekommen. Alternativ haben wir dann versucht zu verstehen, weshalb er so tickt. Eines vorweg: Das war ein blöde Idee! Für unsere Heilung, die wir uns ja daraus ein Stück erhofften, ist all das Gerede letztlich uninteressant. Nachdem Mi die Rolle von der Vergangenheit der Täter zufällig in einem Kommentar erwähnt hat, wollten wir nun unsere Gedanken dazu mit euch teilen.
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Die Sache mit den Kommentaren…

Ihr lieben Leser und Leserinnen,
ich möchte euch sehr für die vielen lieben Kommentare danken, die uns erreichen. Ich weiß wie viel Mühe es kostet, manchmal auch nur einen Satz zu schreiben und freue mich, dass ihr euch diese immer wieder für mich/uns macht.
Der Austausch ist toll! ❤️

Leider habe ich die Kommentarfunktion derzeit nicht im Griff. Erst heute ist es mir wieder passiert, dass ich gesehen habe, dass ich einige Kommentare noch gar nicht freigeschaltet habe, obwohl sie schon länger da sind.
Die letzten Tage war ich oft hier, habe fleißig alles freigegeben, nochmal gecheckt, ob alles erledigt ist und mich gefreut. Heute morgen traf mich dann fast der Schlag, als ich gesehen habe, wie viel noch in der Warteschleife hängt.
Das tut mir leid!
Ich möchte nicht, dass hier der Eindruck entsteht, dass ich euere Rückmeldungen aussortiere und nur einige wenige einstellen will. Mir ist jede Zeile von euch wichtig und sie verdient die gleiche Aufmerksamkeit. Gerade weiß ich noch nicht genau, ob es an mir liegt oder mein PC, bzw. WordPress, manchmal was verschluckt. Immerhin habe ich ja immer wieder nachgesehen… 🤔
Ich werde versuchen, dafür so gut es geht eine Lösung zu finden. Vielleicht sollte ich Kommentare auch nicht immer nur über das Klingelzeichen checken sondern wieder öfter das Dashboard nutzen…

Ansonsten bleibt mir nur, euch um euere Geduld mit mir zu bitten!
Falls mal einer euerer Kommentare untergeht oder es länger dauern sollte, ist es nichts persönliches!
Wenn ihr unsicher seid, dürft ihr auch gerne nochmal nachfragen.

Nun hoffe ich, dass ich soweit alle Wortmeldungen erst mal wieder online gestellt habe und niemand mehr seinen Kommentar vermisst!

Danke an dieser Stelle vorab allen verständnisvollen LeserInnen! 🙂

Migränestopp

Es ist Sonntag Nachmittag.
Bereits seit heute Vormittag habe ich starke Migräne.
Angefangen hat alles kurz nach dem Frühstück.
Die Augen gaukelten Lichtblitze vor und selbst die umgehend eingeworfene Schmerztablette, verhinderte nicht die bald dazukommenden heftigen Kopfschmerzen mit Übelkeit.
Nun sitze ich hier am offenen Fenster mit heruntergelassenen Rollläden, weil die Helligkeit des Tages unerträglich ist, ich aber die frische Luft brauche.
In meinem Kopf ist Energiestau und in die Tasten des Computers fließen Worte, die ich kaum sehe, die ich aber dennoch schreiben will.
Im schmerzhaft pochenden Kopf stoßen bittere Wahrheiten gegen die empfindlich gereizten Schmerzsynapsen und lässen mir die Realität unserer Vergangenheit bewusst sein.
Ich wäre so gerne belastbarer.
Die letzten Tage und Wochen waren einfach zu viel.
Ich wollte so gerne nach den Sternen greifen und hab dabei übersehen, dass es für die Folterrealität in mir zu schnell geht.
Dass die Schritte zu Groß sind, weil sie in der Form noch überfordern und Heilung für uns anders aussehen muss.
Ich habe vergessen mich und die anderen mitzunehmen.
Die Migräne bremst und zwingt mich, zu stillen Momenten auf dem Sofa.
Egal, ob ich möchte oder nicht.
Egal, ob heute die Sonne scheint.
Egal, ob ich noch so viel zu erledigen hätte oder nicht…
Sie schmerzt.
Genau wie mein Innerstes.
Es wird Zeit, mir selbst über die Wange zu streicheln, mich in den Arm zu nehmen und mich bei mir selbst und den anderen zu entschuldigen.
„Es tut mir leid, dass ich euch übersehen habe.“