Der Frühlingsbote

Der Frühlingsbote

Der Frühlingsvogel singt in hellen Tönen,
Der Sonne lichtem Strahl entgegen.
Er zwitschert, pfeift und tirilliert,
Der, die das Leben uns gebirt.

So kündet an die hellen Tage
Des Federboten Lustgesang
Und Fruchtbarkeit grüßt in den Landen,
Wo Licht den Winter nun bezwang.

Es sprießen Knosp‘ und Gräselein
Und zart die Lüftlein wehen.
So weichen Eis und Wintergram,
Dass Neues kann entstehen.

Und wie die Wärme uns erfreut
Und Frost und Kälte schwinden,
Eröffnet eure Herzen weit,
Um selber euch zu finden.

Im zarten Frühlingsfarbenspiel
Darf Altes nun sich neigen
Und neues blühend wie die Knosp‘
Sich winden in den Reigen.

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