Migränestopp

Es ist Sonntag Nachmittag.
Bereits seit heute Vormittag habe ich starke Migräne.
Angefangen hat alles kurz nach dem Frühstück.
Die Augen gaukelten Lichtblitze vor und selbst die umgehend eingeworfene Schmerztablette, verhinderte nicht die bald dazukommenden heftigen Kopfschmerzen mit Übelkeit.
Nun sitze ich hier am offenen Fenster mit heruntergelassenen Rollläden, weil die Helligkeit des Tages unerträglich ist, ich aber die frische Luft brauche.
In meinem Kopf ist Energiestau und in die Tasten des Computers fließen Worte, die ich kaum sehe, die ich aber dennoch schreiben will.
Im schmerzhaft pochenden Kopf stoßen bittere Wahrheiten gegen die empfindlich gereizten Schmerzsynapsen und lässen mir die Realität unserer Vergangenheit bewusst sein.
Ich wäre so gerne belastbarer.
Die letzten Tage und Wochen waren einfach zu viel.
Ich wollte so gerne nach den Sternen greifen und hab dabei übersehen, dass es für die Folterrealität in mir zu schnell geht.
Dass die Schritte zu Groß sind, weil sie in der Form noch überfordern und Heilung für uns anders aussehen muss.
Ich habe vergessen mich und die anderen mitzunehmen.
Die Migräne bremst und zwingt mich, zu stillen Momenten auf dem Sofa.
Egal, ob ich möchte oder nicht.
Egal, ob heute die Sonne scheint.
Egal, ob ich noch so viel zu erledigen hätte oder nicht…
Sie schmerzt.
Genau wie mein Innerstes.
Es wird Zeit, mir selbst über die Wange zu streicheln, mich in den Arm zu nehmen und mich bei mir selbst und den anderen zu entschuldigen.
„Es tut mir leid, dass ich euch übersehen habe.“

Bärwurzbirnhonigkur – 1. Woche

Nach der 1. Woche unserer Bärwurzbirnhonig-Entgiftungskur wollen wir ein erstes Resúme ziehen.
Soweit läuft es bisher ganz gut. Die Ankündigungen aus dem Internet, dass es eine sanfte kur ist, haben sich bestätigt und auch mein sonst so empfindlicher Darm verträgt die Mischung nach einem kleinen Durchhänger am dritten Tag, wo ich doch noch mit stärkeren Durchfällen zu kämpfen hatte, so dass ich auf jeden Fall weiter machen werde. Mittlerweile habe ich sogar das Gefühl, dass die Verdauung besser funktioniert und es weniger zu „Komplikationen“ kommt, wenn ich die Mischung nach dem Essen einnehme.
Positiv haben wir bemerkt, dass uns bereits wesentlich weniger schwindelig ist und zeitweise der Schwindel sogar ganz verschwindet. Auch das geblähte Gefühl im Bauch ist derzeit etwas besser geworden.
Die letzten Tage haben wir festgestellt, dass unsere Kopfschmerzen doch deutlich zugenommen haben. Ob das nun an der Entgiftung liegt oder an Stress und Dissoziation können wir allerdings nicht hundertprozentig sagen.
Auch die Erinnerungsbilder haben die letzten Tage nämlich irgendwie einen Schub bekommen. Es ist fast so als würde die Seele ordentlich mit entgiften.
Mal sehen, wie es weiter geht und was sich noch so tut…