Der Frühlingsbote

Der Frühlingsbote

Der Frühlingsvogel singt in hellen Tönen,
Der Sonne lichtem Strahl entgegen.
Er zwitschert, pfeift und tirilliert,
Der, die das Leben uns gebirt.

So kündet an die hellen Tage
Des Federboten Lustgesang
Und Fruchtbarkeit grüßt in den Landen,
Wo Licht den Winter nun bezwang.

Es sprießen Knosp‘ und Gräselein
Und zart die Lüftlein wehen.
So weichen Eis und Wintergram,
Dass Neues kann entstehen.

Und wie die Wärme uns erfreut
Und Frost und Kälte schwinden,
Eröffnet eure Herzen weit,
Um selber euch zu finden.

Im zarten Frühlingsfarbenspiel
Darf Altes nun sich neigen
Und neues blühend wie die Knosp‘
Sich winden in den Reigen.

© Copyright by „Sofies viele Welten“

Frühlingssonnensonnenschein

hasel-fruehlingWir sitzen an unserem PC im zartkühlen Luftzug, der vom Fenster herein weht.
Die Frühlingssonne scheint zurückhaltend warm auf unsere rechte Schulter.
Frau Katze streckt ihr kleines Näschen in den Wind, um die Welt mit ihren Geruchsaugen zu sehen.
Sie riecht das Frühjahr und hört die hellpiepsenden Vogelstimmen zwitschern.
Ihre Gedanken reisen und erkunden die Welt in derart bunten Tönen, wie sie der Wahrnehmung gewöhnlicher Menschen verborgen bleiben.

Ich spüre der Jahreszeit nach, in der wir uns befinden und lausche meinem Innen, dass so viel zu erzählen hat.
Nebliges Bunt.
Mir fallen Narzissen ein und Krokusse und wollig weiche Schafe.
Mein Herz beginnt zu träumen.
Liebevolles Schnurren begleitet die Reise in innere Welten.
Die Suche nach dem was war und dem was ist setzt sich fort. Sie wird zum Finden.
Im Gedanken fliegt eine Amsel über das Dach.
Der Wind bringt das neue Leben und die Sonne.

Neustart.
Mit neuer Energie.
Das Leben von vorn beginnen.
Es im Ursprung begreifen.
Frühling.