Birnenkuchen und Sonntagslernereien

Es ist Sonntag. In der Vergangenheit hat sich dieser Wochentag, als fester Auszeittag etabliert. Im Zuge der Vermeidung von erneutem Ausgebrannt sein, haben wir festgestellt, dass wir mindestens einen kompletten Tag in der Woche brauchen, an dem wir überhaupt nichts müssen und nur tun, was sich für unsere Seele gut anfühlt. Heute ist das ausnahmsweise ein bisschen anders. Wir werden nächste Woche eine zusätzliche juristische Prüfung in Sozialrecht ablegen und haben entsprechend noch ein bissschen was zu tun. Das Themengebiet ist doch sehr komplex. Dennoch soll ein gewisser Wohlfühlfaktor nicht fehlen. Für die Pausenverpflegung muss also gesorgt sein…😉

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Katermorgen im neuen Grün 😉

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Es ist früh am Morgen.
Die ersten Sonnenstrahlen fallen durch die Balkontüre herein. Das macht die Miezen munter. Als ich versuche mich zu bewegen, spüre ich leichten Widerstand von meinen Gelenken. Über Nacht ist ein dritter Kater hier eingezogen. Herr Muskelkater. Im Gegensatz zu den beiden anderen Katzen möchte er kein Frühstück machen und sich nicht nach draußen begeben. Tja, hilft nix. Zwei gegen einen. Und da dieser Haushalt demokratisch von meinen Stubentigern regiert wird, stehen wir natürlich auf und servieren pünktlich feine Geflügelhäppchen auf Paté. Diese Aktion erweist sich allerdings als Flop. Weiterlesen

Pause

Ihr lieben MitleserInnen,
uns geht es leider überhaupt nicht gut. Deshalb pausieren unsere Worte die nächsten Tage, bis wir wieder etwas mehr Kraft haben.

Herzliche Grüße,
die bunten Schmetterlinge

Ein lauschiges Plätzchen 😉

Ich sitze in einem kleinen Ferienhaus vor dem Kamin. Das Feuer lodert, um den windigen Herbst zu erwärmen. Der Abstand zum Alltag schafft Nähe zu mir und meinen Ideen.
Meine Gedanken glitzern. Mut zu den eigenen Visionen. Wir genießen die Zeit vor uns hinzudenken und ungestört der inneren Stimme zu lauschen, um in ein paar Tagen im Alltag mit neuer Kraft durchzustarten.
Am Ende gibt es bestimmt auch einiges auf diesem Blog zu erzählen… 😊

Mittagspausenimpressionen

Wir sitzen im Schatten im Eiscafé. Das Spaghettieis schmeckt und kühlt in der Hitze. Ein wenig Arbeit ist vom Schreibtisch mit nach draußen in die Pause gewandert. Ein zarter Sommerwind weht sanft durch die Bäume.
Pause.
Meine Füße mögen nicht mehr laufen. Den ganzen Vormittag waren sie unterwegs. Kühlung täte sicher auch ihnen gut. Die Vanilleeis-Sahne-Erdbeersaucen-Mischung, die gerade in meinem Mund zerläuft, macht den Tag zeitweilig erträglicher. Während der Kugelschreiber über das Papier flitzt um Notizen für den Job fertig zu machen, habe ich Lust zu schreiben. Nicht für andere. Für mich. Weil die Pause für mich da ist. Weil meine Geschichte sich regt. Weil wir für den kurzen Moment da und komplett sein möchten, ehe ein Großteil unseres Seins vorerst wieder versteckt werden muss.
Ein inneres Bedürfnis.
Dann sitze ich da in der Stille. Gespräche führe ich keine. Der Stift bewegt sich nicht. Ich spüre. Wir spüren uns. Unser Ausdruck beläuft sich schließlich auf einen stummen Seufzer und dem Blick zur Uhr. Kurz waren wir da.
Im schweigenden sprachlosen Moment.
Pausenraum zum ganzer sein.

Migränestopp

Es ist Sonntag Nachmittag.
Bereits seit heute Vormittag habe ich starke Migräne.
Angefangen hat alles kurz nach dem Frühstück.
Die Augen gaukelten Lichtblitze vor und selbst die umgehend eingeworfene Schmerztablette, verhinderte nicht die bald dazukommenden heftigen Kopfschmerzen mit Übelkeit.
Nun sitze ich hier am offenen Fenster mit heruntergelassenen Rollläden, weil die Helligkeit des Tages unerträglich ist, ich aber die frische Luft brauche.
In meinem Kopf ist Energiestau und in die Tasten des Computers fließen Worte, die ich kaum sehe, die ich aber dennoch schreiben will.
Im schmerzhaft pochenden Kopf stoßen bittere Wahrheiten gegen die empfindlich gereizten Schmerzsynapsen und lässen mir die Realität unserer Vergangenheit bewusst sein.
Ich wäre so gerne belastbarer.
Die letzten Tage und Wochen waren einfach zu viel.
Ich wollte so gerne nach den Sternen greifen und hab dabei übersehen, dass es für die Folterrealität in mir zu schnell geht.
Dass die Schritte zu Groß sind, weil sie in der Form noch überfordern und Heilung für uns anders aussehen muss.
Ich habe vergessen mich und die anderen mitzunehmen.
Die Migräne bremst und zwingt mich, zu stillen Momenten auf dem Sofa.
Egal, ob ich möchte oder nicht.
Egal, ob heute die Sonne scheint.
Egal, ob ich noch so viel zu erledigen hätte oder nicht…
Sie schmerzt.
Genau wie mein Innerstes.
Es wird Zeit, mir selbst über die Wange zu streicheln, mich in den Arm zu nehmen und mich bei mir selbst und den anderen zu entschuldigen.
„Es tut mir leid, dass ich euch übersehen habe.“

Hamsterzeit

Freitagabend.
Ich sitze mit dem Rücken an die Heizung gelehnt.
Kalt ist es und die ersten Schneeflocken pfeifen ums Haus.
Meine Synapsen schreien nach Ruhe und verzweifeln jetzt schon mal im vorraus, dass das Wochenende nur so kurz ist.
Kleine trippel trappel Schrittchen spazieren über unseren Körper. Die Hamsterdame turnt auf uns herum, während sie den Freilauf genießt. „Man müsste Zeit hamstern können…“, denke ich für mich, als ich Ihr so dabei zusehe wie sie fleißig Vorräte in die Backen stopft.
„Schöne Zeit mit ganz viel Liebe.“
In Gedanken beobachte ich weiter das Treiben, die lustigen Spielchen und auch wie viel Zeit und Ruhe sie sich bei aller Quirligkeit damit lässt, die wichtigen Dinge in Ihren Taschen zu verstauen und immer wieder mit den kleinen
zarten Händchen darüberstreicht, bis jedes Körnchen den richtigen Platz gefunden hat und sich optimal eingliedert.
So möchte ich es gerne mit meiner Zeit machen.
Quirlig und bewegt unterwegs und dennoch die Ruhe und Geduld das Zeitpuzzle in aller Sorgfalt zu spielen, bis jedes Teil genau passt.
Und wenn alles passt und die Zeit optimal genutzt ist, dann will ich mir noch ein bisschen mehr, als ich eigentlich brauche in die Backen stopfen und auf Vorrat mitnehmen, dass jederzeit ein Puffer für die oft so dringend benötigte Pause mit dabei ist.

Es ist Nacht geworden in der Zwischenzeit. Der Himmel leuchtet prächtig schwarz vom kleinen Dachfenster herein.
Ein Blick nach oben. Dorthin, wo die Sterne wohnen.
Da draußen in der Mitte des Universums, da muss sie doch sein, die unendliche Zeit. Einmal werd ich in Gedanken dorthin Reisen und mir einen Sack vom dem, was uns hier auf Erden nur so begrenzt geschenkt ist, mitbringen.
Zeit.
Sie werd ich wertvoll wie Gold in meinen Händen halten und mich selbst lieben.
Ich habe die Zeit mir Zeit zu besorgen und weil ich mich liebe, gönne ich sie mir.

Stille Momente und treue Leser

In letzter Zeit ist es still geworden hier auf unserem Blog.
Innen und Außen war so viel los, dass uns die nötige Zeit und oftmals auch einfach die Kraft fehlte hier zu schreiben, auch wenn wir das so gerne getan hätten.
Umso schöner ist es an der Statistik zu sehen, dass ihr trotzdem geblieben seid, immer noch mitlest, immer wieder reinschaut und wir hier nicht alleine sind. Danke euch dafür! 🙂

Nun soll wieder mehr Leben einkehren.
Das nehmen wir uns jetzt auf jeden Fall vor.
Wir haben festgestellt, dass uns das Bloggen oftmals auch hilft Kontakt zur Gegenwart zu halten, wenn wir uns offen im Tag umschauen, um passende Beiträge, Bilder oder Themen zu finden, über die wir gerne schreiben wollen.
Mal sehen, was wir die nächsten Tage so entdecken…

Zeit zur Rast

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Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben.
~Indianische Weisheit~

Bildquelle: http://de.forwallpaper.com/wallpaper/macro-photo-flower-leaves-petals-plant-219953.html