Einen guten Rutsch!

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Wir wünschen euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Kommt gesund und wohlerhalten im Jahr 2019 an. Habt schöne Stunden bis zum Jahreswechsel. Auf dass alle trüben und schweren Gedanken euch möglichst fern bleiben!

Vielen herzlichen Dank für‘s Lesen und euere treue Begleitung durch die letzten Jahre! Was wäre dieser Blog schon ohne euch lieben Leser_innen und den Austausch zu den verschiedenen Blogbeiträgen. 🤷‍♀️ Danke dass ihr diese Seite mit eueren Gedanken und Ideen belebt und sie so zu etwas ganz besonderem macht! Ihr spendet uns Kraft, wenn’s mal wieder sehr düster aussieht und lacht mit uns über die Kuriositäten des Lebens. Das wissen wir zu schätzen.

Wir hoffen wir sehen euch nächstes Jahr wieder.😉 Mögen euere Wünsche für euere Blogs 2019 alle in Erfüllung gehen!

Und nun: Feiert schön und Prosit Neujahr! 🍾🥂🍀🎉

Ein Feuerwerk für die Heilung

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Wir heilen.

Das ist es Wert jedes Jahr gefeiert zu werden.

Weil wir hier sind – trotz allem.

Ursprung des Zitates unbekannt

Einen guten Rutsch und ein farbenfrohes Jahr 2018

Wir danken allen Lesern und Leserinnen von Herzen für die vielen Klicks und Kommentare in diesem Jahr! Ihr seid einfach spitze!
Der Blog ist die letzten Jahre beständig gewachsen. Auch für 2017 schreiben die Statistiken neue Rekorde. Die Anteilnahme an unseren Artikeln rührt uns sehr. Vieles wäre ohne euch nicht möglich gewesen. So mancher Kommentar hat über schlechte Momente hinweggetröstet oder einfach ein Lächeln in den Alltag gezaubert. Danke dafür!
Mit euch an der Seite macht Schreiben noch viel mehr Spaß und Sinn!

Die bunten Schmetterlinge und ich, Sofie, freuen uns darauf auch im Jahr 2018 wieder mit euch durchzustarten und viele farbenfrohe Beiträge mit euch zu teilen.
Für einen gelungenen Jahresübergang stellen wir hier schon einmal die gesamte Farbpalette zur Verfügung. Damit könnt ihr euch die kommenden Monate genau so anmalen, wie ihr sie euch wünscht.

Das neue Jahr soll Glück euch bringen,
ihr sollt tanzen, lachen, singen,
und stets in euerer Mitte sein,
dann fügt sich alles Andre ein.

Die Worte mögen in euch fließen
und sich in Sprache so ergießen,
wie eure Seele sie sich wünscht
und es dem Herzen richtig dünkt.

Voll mit Momenten kleiner Wunder,
geb‘ es der Lebensfreude Zunder.
Um Null Uhr mit Raketenstart –
Prosit Neujahr, seid gut bewahrt!

Die ersten beiden Zeilen des Gedichtes sind einer Postkarte auf Pinterest entnommen, Autor unbekannt.
Ansonsten © Copyright by „Sofies viele Welten“

S-I-L-V-E-S-T-E-R

S – ilvester
am Tag an dem die Jahre sich ändern,
da treffen sich die Herren in schwarzen  Gewändern.

I – nzest
und Folter und grausame Qualen
geschehen den Kindern in ihren Ritualen.

L – ust
zu zerstören, auf Macht und Gewalt,
gehören zu der heiligen Rituale Inhalt.

V – ergewaltigung
nennt man eins ihrer Spiele.
Dergleichen gibt es in dieser Nacht noch so viele.

E – iskalt
und nackt war der Körper im Schnee,
das Kind fast erfroren, die Seele tut weh.

S – atan
ihm opfern sie und sind dabei ganz in Trance
das Kind auf dem Altar bleibt liegen leblos.

T – ränen
sie rinnen die Wange hinunter,
die Sinne, sie schwanden vor Qualen darunter.

E – rschüttert
die Seele des Kindes so sehr,
dass Sie musste sich teilen, ist viele nunmehr.

R – aketen
Sie fliegen in den Himmel hinauf.
Rettung gab’s keine.
Das Jahr nimmt seinen Lauf.

© Copyright by „Sofies viele Welten“

Fremdsprachengetümmel und Gedankentreiben

Wir sitzen am Fenster, eine Tasse Tee in der Hand und blicken hinaus in das blendende Nebelhell.
Seit zwei Tagen sprechen Innens in meinem Kopf nun fast ausschließlich in englischer Sprache mit mir. Das ganze in einer Perfektion, zu der ich im Alltag sonst gar nicht in der Lage bin. Was das ausgelöst hat, weiß ich nicht. Schwierig genug schon, die Innens zu verstehen, die mir etwas auf deutsch sagen wollen, muss ich jetzt auch noch dauerübersetzen und „meine eigenen Gedanken“ im Wörterbuch nachschlagen.
Im Nebelgrauhelligkeits- und Schneedächerschauen ziehen sie an mir vorbei, die letzten zwei Wochen.
Weihnachten, Feiertage, Vollmond, Rauhnächte, Silvester, Neujahr, Hl. drei Könige.
Anstrengendes und Verstörendes.
Schmerzende Klarheit.
Überlebenskämpfe.
Und zwischendrin packt mich die Wut, auf all die, die nicht zuhören und nicht glauben, Gegebenheiten Lügen nennen und damit Teil der Täterschaft sind. Auf all die sogenannten Helferinnen, Therapeuten und anderen Übermenschen die in ihrer Arroganz meinen sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen und müssen nicht zuhören, weil Sie wissen, was wichtig und richtig ist, obwohl sie vom Leben in diesen Strukturen keine Ahnung haben. Und ihre Arroganz und Respektlosigkeit wäre Ihnen ja vergönnt, wenn sie damit nicht genau den Tätern in die Hände spielen und es für die Opfer noch schwerer, bis unmöglich machen würden auszusteigen.
Manchmal ist es schwer, nicht auszurasten, wenn wir in unserer Arbeit als Angestellte in einer sozialen Einrichtung versuchen dezent in einem Vieraugengespräch mit der Therapeutin zwischen ihr und einer Betroffenen zu vermitteln, wenn jemand etwas aufgrund seines Hintergrundes nicht machen kann, weil davon auszugehen ist, dass es innere Programme gibt, die das verhindern und es spezielle Lösungen braucht und wir dann von Seiten der Therapeutin sofort nach unserer Befugnis oder unserem Abschluss gefragt werden, eine derartige Einschätzung vorzunehmen.
Wir brauchen nicht studieren, um zu wissen, wie sich ein Opfer fühlt und wir brauchen keine Ausbildung, um zu wissen wie man programmiert. Ich bin nicht die Therapeutin und ich Maße mir nicht an es zu sein, aber wir wissen etwas zu den Hintergründen, was für die Therapie sehr wichtig sein kann. Wir haben es schlicht erlebt und wir hören einfach zu, was Menschen uns erzählen. Keine noch so gute Ausbildung ersetzt ein offenes Ohr und ein offenes Herz, weil es das ist, was heilt.
Hoffnung macht nur, dass es die leider viel zu seltenen Momente durchaus gibt, in denen es anders läuft und gute Lösungen gefunden werden.
Nebelgrau.
Die Wut zieht weiter.
Was bleibt ist der Schmerz.
Paradox, dass es die eisige Kälte des Schnees ist, die das Leben davor bewahrt zu erfrieren.