Dissoziative Gedanken und hopsende Tätigkeiten

Wir hängen im Sessel rum und schauen unwichtiges Zeugs auf YouTube. Der Unterhaltungswert ist mehr als ermüdend. Etwas besseres fällt uns entweder nicht ein oder ist uns zu aufwändig. Die Gewitterstimmung spannt noch immer die Luft. Ein Spaziergang kommt aktuell also eher nicht in Frage. Wir sind dankbar für jeden Regentropfen, der etwas von der Ladung wegwäscht. Wie schön wäre es, wenn er auch die innere mitnehmen könnte. Unser Kopf ist voll wie lange nicht. Der kathartische Tränendurchbruch bleibt jedoch aus. Stattdessen hüllt sich die Gedankenflut in überfordertes Schweigen.

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