Impfpflicht – Der Flashback meines Lebens

Bevor wir damit Anfangen zu erzählen, wie die Lage derzeit bei uns ist, möchten wir uns aus ganzem Herzen bei euch bedanken! Wir waren tief berührt von so viel Zuspruch, lieben Worten und hilfreichen Gedanken zu unserem letzten Beitrag! Noch immer können wir kaum in Worte fassen, was euere Kommentare mit uns machen. Die Anteilnahme war positiv überwältigend. 😊 Ihr seid die Besten! Danke! ❤️

Wir sitzen gerade in unserem Sessel, als wir damit anfangen hier unsere Gedanken der letzten Tage noch einmal zu ordnen. Die Katze streckt sich zu uns hoch um auszuspähen, ob auf unserem Schoß neben dem Laptop noch Platz für sie wäre – vielleicht auch einfach auf der Tastatur. Unser Körper schmerzt. Gleichzeitig lichtet sich der tiefe Nebel in dem wir gefangen waren. Ohne Hilfe hätten wir es nicht geschafft. Viele Unterstützerinnen haben in den letzten Wochen unvorstellbar viel geleistet, um uns ein Weiterleben zu ermöglichen. Nun, da der Auslöser unseres Zusammenbruchs deutlich wird, ändert sich unsere Lage. Von Außen so banal und im Innen so verheerend war es die Debatte um die Impfpflicht, die eine alte Gehirnschublade schließlich aufspringen lies. 

Aus jetziger Sicht würde ich sagen, dass die alte Folter aktiv wurde. In Todespanik schien der einzige Ausweg der Tod zu sein, bevor wir die Hölle noch einmal erleben müssen. Doch das erzählte der Entschluss zunächst nicht. Er kam als tiefer innerer Wunsch daher. Kein greifbarer Flashback. Keine Erinnerungen. Nur Klarheit über unseren Lösungsweg. Argumenten waren wir unzugänglich. Also trafen wir die nötigen Vorbereitungen. Eine Chance wollten wir einer Helferin geben, die uns bat mit ihr genauer hinzusehen und gleichzeitig versprach uns nicht aufzuhalten, wenn wir danach immer noch sterben wollen. Wir kürzen die Auseinandersetzung an dieser Stelle und beschränken uns auf das Ergebnis:
Wir kennen die Ohnmacht, wenn andere Menschen über unseren Körper bestimmen seit wir Babys und Kleinkinder waren. Ebenso die Folter mit Nadeln und medizinischen Begebenheiten. Wir kennen auch die Doppeldeutigkeit des „Impfens“ innerhalb der Gewaltstrukturen und wissen wie es sich anfühlt gegen unseren Willen Flüssigkeiten gespritzt zu bekommen, die wir niemals in uns haben wollten und dass uns all diese Maßnahmen von den Mächtigen unserer Kindheit als etwas hilfreiches verkauft wurden. Gleichzeitig erlitten wir jedes Mal erneut die Hölle. In einer derartig vernichtenden Situation wollten wir nie wieder sein. So schützte uns unser Gehirn reflexartig mit dem Suizid und verschwieg uns zeitgleich die wahren Hintergründe, um die eigentlich unaushaltbaren traumatischen Erinnerungen vom Bewusstsein zu distanzieren.
Seit wir mit den betreffenden Innenpersonen darüber sprechen entsteht langsam wieder Handlungsspielraum. Ich würde an dieser Stelle nicht behaupten, dass wir schon über dem Berg sind. Denn dafür ist die Auseinandersetzung mit den Traumatas noch zu fragil. Es geht aber in die richtige Richtung.

Das Grundmuster der Täterstrukturen und der heutigen Politik von Spahn und Co. sind identisch. Auch deshalb hat unser Gehirn innerhalb kürzester Zeit intuitiv den Vergleich hergestellt. Menschen nehmen sich heraus, die Macht zu haben über andere und über jede Körpergrenze hinweg zu bestimmen. Es mag viele Argumente geben, was die jetzige Situation von dem Aufwachsen in organisierten Täterstrukturen unterscheidet und doch sind sie auf „energetischer“ Ebene Deckungsgleich. Sie verwenden die selben gewaltvollen Handlungs- und Denkmuster. Gerade in dieser Corona-Krise wird mir immer mehr bewusst, dass auch diese Deckungsgleichheit dafür verantwortlich ist, dass mitten in der Gesellschaft (organisierte) Gewalt unsichtbar bleibt. Eigentlich gibt es nicht das „drin“ sein und das ausgestiegen sein, weil sich beides gegenseitig bedingt und ineinander greift. Wir stellen fest, dass man auch nach dem Ausstieg aus organisierter und ritualisierter Gewalt immer ein Stück weit „drin“ bleibt, weil sich diese Grundhaltungen auch in der normalen Gesellschaft gar nicht vermeiden lassen und eingewobener Teil sind. Es ist für uns deutlich besser ausgestiegen zu sein und wir würden es jederzeit wieder tun. Aber auch die „normale“ Gesellschaft verharmlost und verdreht Gewalt, macht sich ihre Vorzüge zu Nutze und legalisiert sie, wenn sie etwa die therapeutische Peitsche in die Funktionalität als Hilfe verkauft. Man lebt auch „draußen“ mitten in Gewalt – nur anders, subtiler.

Wir werden sehen, was die nächsten Tage für uns bringen. Es liegt einiges an Arbeit vor uns, um die Innenpersonen mit den so präsenten Erinnerungen zu versorgen.  Unseren Alltag müssen wir den traumatisierten Kindern erneut anpassen und uns immer wieder ihre Brille aufsetzen, um mehr zu begreifen. Für kurze Augenblicke, wenn die Katze schnurrt und der Duft von Balkonblumen in der Sonne bis in mein Bewusstsein dringt, bin ich froh noch hier zu sein.

21 Kommentare zu “Impfpflicht – Der Flashback meines Lebens

  1. Ich bin wahnsinnig froh von euch zu lesen. Und erleichtert, dass ein Erkennen der Umstände, die dazu geführt haben eingetreten ist.
    Die Gefankenwege einer Impfflicht sehe ich auch mit großer Skepsis, allerdings vollkommen von unseren Strukturen getrennt, da wir ohnehin gerde eine immense Spaltung innen erleben. Aber ja, das wäre Gewalt und meiner Meinung nach Körper und Rechtsverletzung.
    Mir ist dabei jedoch völlig klar, dass ich mich bis auf das Letzte dagegen wehren würde, völlig irrelevant die Konsequenzen, die sich ergeben würden. Aber noch ist es nicht so weit.
    Und es kommt vielleicht auch nicht so weit. Und vielleicht ist es auch das, was ihr nach Innen vermitteln könnt…dass ihr, die Großen euch mit aller Macht dagegen widersetzen könnt und dürft, weil ihr heute nicht mehr susgeliefert seid.
    Wie gut, dass es klarer geworden ist, wo es hakt und wo Dinge angelaufen sind.
    So schwer es auch ist, ich wünsche euch sehr, dass ihr da euren Weg gemeinsam weiter findet und über den Berg klettern könnt. Wir jedenfalls,stehen euch immer gern bei, so gut wie wir können.
    Passt auf euch auf und von hier such einen herzlichen Dank an eure Helfer vor Ort die großartiges leisten. Und ihr natürlich erstrecht!

    • Vielen lieben Dank! ❤️ Ihr begleitet uns hier so treu. Darüber freuen wir uns sehr!

      Im Moment stehen die Chancen ganz gut, dass sich genug Menschen gegen die Impfung wehren. Das beruhigt mich etwas.

      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
      Sofie

  2. Liebe Sofie,

    wir sind froh, dass ihr eine so gute Helferin an eurer Seite habt, noch mehr sind wir froh, dass ihr noch hier seid, denn wir können das, was ihr in diesem Beitrag beschreibt sehr gut nachvollziehen.
    Passt auf euch auf.

    Sanne

  3. Hier wurde gerade heute intensiv an euch gedacht. Wir sind froh, dass ihr euch meldet und einige Zusammenhänge erkennt. Und wir sehen es auch so, dass es immer verdeckte Gewalt gab und gibt. Ständig werden wir alle im Alltag mit Themen konfrontiert, die triggern können.
    Wir wünschen euch ein achtsames weiter tasten und ins Leben kommen. ❤️

  4. Es ist schön zu lesen, dass es so aussieht als ob ihr es schaffen würdet, das Bein des „sterbens“ zum Bein des „Lebens“ zu ziehen und nicht umgekehrt.
    An die „Impfpflicht“ wollen wir gar nicht denken. Es ist auch ohne diese schon schwer genug zu ertragen dass diejenigen, die „Macht“ haben, darüber bestimmen was wir tun dürfen und was nicht egal wie viel Sinn es macht oder nicht. Und dass es nicht legal ist, was sie tun. Dass sie hintenrum über „Infektionsschutz-Gesetz-Änderung“ nun versuchen zu legalisieren was sie tun. Was uns weit mehr zu schaffen macht als die Impfpflicht ist, dass aus dem eben genannten Gesetz der Satz gestrichen werden soll, der bisher verhindert, dass du „zwangsbehandelt“ wirst, auch wenn du das nicht willst. Das macht bei uns ganz viel wie ich grade merke, weil ich es eben schreibe. Ohne deinen Beitrag wäre ich da auch nicht so schnell drauf gekommen, vielen dank dafür.
    Und ich wünsche euch noch viele Sonnenstrahlen und Blumendüfte die ihr genießen könnt!!

    • Ach ihr Lieben,
      im Moment wollen wir zwar nicht mehr sterben, aber im Leben ist es ganz schön tumultig um uns rum. Wie geht es euch inzwischen?

      Diese Machtstrukturen muss ich irgendwann im Leben noch abschaffen. So kann das nicht mehr weiter gehen… 😉😄

      Liebe Grüße,
      Sofie

      • Wir kämpfen jeden einzelnen Tag ums überleben……
        Ja, Machtstrukturen abschaffen klingt super. Wenn du rausgefunden hast wie das funktioniert, dann gibt bitte Bescheid 🙂
        Schön dass ihr nicht mehr sterben wollt 🙂

  5. Wir sind soooooo froh von euch zu lesen und zu hören, dass ihr immer noch ein Bein in der lebenden Welt habt! Es freut uns wirklich sehr denn es hat uns sehr betroffen gemacht das von euch zu lesen. Wir können eure Reaktionen auf die momentane Situation sehr gut verstehen. Uns geht es sehr ähnlich. Auch wir brauchen sehr viel Kraft mit der Situation, dem ausgeliefert sein, dem sich ergeben, andere bestimmen und wir können nichts machen umzugehen. Vielleicht haben wir das Glück, dass die die so betroffen sind gerade so weit im innen sind, dass wir es irgendwie halten können.
    Wir wünschen euch weiterhin gute Gespräche und wirklich toll, dass ihr so gute Helfer an eurer Seite habt!
    Fühlt euch lieb gegrüßt und wenn ihr mögt herzlich gedrückt
    Liebe Grüße
    Lisa

    • Liebe Lisa,
      mittlerweile stehen die Beine wieder recht fest auf der Erde. Nur etwas viel Watte ist noch um uns gepackt. Wir hoffen die Situation wird nun von Woche zu Woche erträglicher und es kommt mehr Lockerheit in den Alltag mit Corona.

      Wir hoffen es geht euch gut und ihr seid soweit gesund!?

      Liebe Grüße,
      Sofie

  6. Liebe Sofie,
    ich bin einfach ganz froh, von dir zu hören und zu lesen. Und freue mich auch weiterhin auf deine wunderschönen, sensiblen und/oder tiefen und nachspürenswerten Texte.

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